[Anime.Recommendation] Jigoku Shōjo: Mitsuganae


Ich weiß, dass ich eigentlich lernen sollte, aber dieses Wochenende sind nun endlich die letzten Folgen von der dritten Staffel von Jikogu Shoujo rausgekommen, sodass ich sie unbedingt sehen musste! >.<

Und leider muss ich euch nun auch unbedingt von berichten. Ich LIEBE diese Serie einfach nur. Warum? Lest selbst...




Jigoku Shoujo Mitsuganae wurde nun auch abgeschlossen.
Das Finale war unglaublich.
Die erste Staffel hatte ich bisher leider noch nicht gesehen; eingestiegen bin ich bei der zweiten Staffel, was aber keine Schwierigkeiten beim Verständnis der Serie bereitete.
Prinzipiell geht es darum, dass man immer um Mitternacht, wenn man einen Menschen genug hasst, die Internetseite des Jigoku Tshuushin besuchen kann. Dort gibt man den Namen der verhassten Person an und Enma Ai besucht dann einen. Sie übergibt der Person dann eine Strohpuppe mit einem roten Faden um den Hals. Man brauch nur noch an dem Faden zu ziehen und die verhasste Person gelangt unverzüglich in die Hölle. Man selbst dann jedoch auch, jedoch erst, wenn man verstorben ist.

Das ist der rote Faden (Haha, Wortspiel! Sry... ^^'), der sich durch den Anime zieht. Sowohl in der zweiten als auch in der dritten Staffel würde ab einer gewissen Folge jedoch parallel dazu eine richtige Story aufgebaut. In der dritten Staffel kam das Mädchen Yuzuki hinzu, welche begann, die Menschen zu sehen, die andere verfluchen wollten. Sobald sie dies taten, wurde sie selbst irgendwie zu Enma Ai und schickte die Menschen in die Hölle.
Yuzuki ist ca. 15 Jahre alt und lebt ganz alleine. Irgendwann musste sie mit ansehen, wie ihre beste Freundin Akie ebenfalls in die Hölle geschickt worden ist, obwohl sie vollkommen unschuldig war. Ihr Vater jedoch, ein Kommissar bei der Polizei, verschleierte eine Straftat, sodass die Frau des Bestraften sich an ihm rächen wollte und somit Akie verfluchte.
Im Laufe des Animes versucht Yuzuki sich gegen ihr Schicksal zu wehren. Es ist vorherbestimmt, dass sie die neue Jigoku Shoujo wird, was sie aber nicht will. Sie will niemanden in die Hölle schicken müssen, da sie schon genug Leid und Schmerz sehen musste.

Es ist unglaublich, weshalb Menschen andere hassen können. Meist werden im Anime solch banale Gründe gezeigt, aber wenn man mal darüber nachdenkt, sind sie gar nicht so abwegig.

In einer Folge wurde ein reicher Junge gemobbt. Er bekam materiell gesehen alles. Ein Mitschüler tat sich mit zwei anderen zusammen und machten ihn fertig, nahmen ihm sein Geld ab. Der Mitschüler selbst lebt mit seiner Schwester und seiner Mutter zusammen, seinen Vater schickte er mit dem Jigoku Tsuushin in die Hölle. Der reiche Junge war so gut in der Schule, dass er direkt eine Empfehlung für eine sehr gute Uni bekam. Der andere wollte dort auch hin, entschied sich aber zu arbeiten.
Irgendwann wollte er das Mobbing wohl unterlassen und wollte dem reichen Jungen seine Kamera, die er ihm abnahm, wieder zurück geben und belauschte ein Gespräch zwischen dem Jungen und seinen Eltern.
Er fasste das Gespräch wohl so auf, dass der Junge gar nicht seinen Reichtum zu schätzen wissen, weshalb er ihn verprügeln wollte. Aus Angst schickte der Junge jedoch seinen Mitschüler in die Hölle.

So unrealistisch ist dieser Geschichtsverlauf nicht, abgesehen davon, dass wir niemanden via Jigoku Tsuushin in die Hölle schicken könnten.
Dieser Anime zeigt menschliche Abgründe, die man zuerst nicht glauben mag, aber dann realisiert man, wie real all dies doch eigentlich ist.
Er zeigt die Empathielosigkeit und teilweise diese unglaubliche Habgier in den Menschen und wohin sie führen kann.
Vorallem wird gezeigt, dass Hass nur neuen Hass evoziert und dass das zu einem Teufelskreis führen kann, der durchbrochen werden muss.

Viele Menschen wissen gar nicht, was sie mit ihrem Hass auf andere Menschen in jenen verursachen können. Sie sind dann blind vor Hass und was zählt ist Rache, ohne vielleicht wirklich zu wissen, wer da eigentlich von einem steht.
Genau das wird in den letzten drei Folgen dieser Staffel so unglaublich klar.
Enma Ai sagte, die wahre Hölle befinde sich in den Herzen aller Menschen.
Ich denke, dass sie Recht damit hat. Das muss aber nicht heißen, dass es bei allen so dermaßen ausarten muss. Im Gegenteil – gerade weil der Anime diese Abgründe zeigt, sollte man – denke ich – daraus lernen, etwas mitnehmen und mit einem anderen Blick in diese Welt hinausgehen.

Wir könnten nun hinter alles und jedem das Schlechte vermuten, doch was nützt uns das?
Denn auch wenn vieles dort draußen schrecklich sein mag, gibt es genauso die schönen Dinge. Man sollte für beides die Augen öffnen und das Schöne umso mehr genießen.

Solltet ihr den Anime schon kennen, schreibt mir gerne, was ihr von ihm haltet. Das würde mich sehr interessieren. (:

Ich werde mich nun wieder an das Lernen machen und danke, dass DU dich wieder gemeldet hast! (Du weißt, dass ich dich meine ^.~) Du glaubst nicht, wie sehr ich mich gefreut habe! Wie ein Honigkuchenpferd und noch viel mehr! :D
Domo arigato!

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