Review No.4:

Redrum Dead

Systemanforderungen:
  • OS: Windows XP/Vista
  • CPU: 800 Mhz
  • RAM: 256 MB
  • DirectX: 7.0
  • Hard Drive: 60 MB
Das Spiel bekommt ihr hier: Bigfishgames

Ich bin durch die Musikerin J'Lostein auf dieses Spiel aufmerksam geworden. Sie schien sehr begeistert davon gewesen zu sein und da sie auch ein totaler Fan von The Path ist, dachte ich mir, ich schau mir das Spiel mal an.

Es ist ein Puzzlegame und somit für manch einen vielleicht zu anspruchslos, was ich vollkommen nachvollziehen kann.
Es gibt sechs Kapitel, welche alle gleich aufgebaut sind. Es sind immer wieder die selben Puzzlespiele. Man bekommt Gegenstände genannt und muss sie finden. Man bekommt Ausschnitte eines großes Bildes und muss sie zuordnen können.
Zwar sind es immer wieder die selben Puzzle, aber irgendwie hat es Spaß gemacht, die Gegenstände zu suchen, weil die teilweise sehr genial versteckt worden sind.
Diejenigen, die nicht die besten Englischkenntnisse haben, werden bei den Parts, wo man nur den Namen des Gegenstandes weiß, Probleme haben, jene auch zu finden. (Von dem Spiel gibt es keine deutsche Version, soweit ich weiß!)
Am liebsten mochte ich das Spiel mit den Anagrammen, was ebenfalls etwas schwieriger sein könnte, wenn man der englischen Sprache nicht sonderlich mächtig ist.
Dann kann man in jedem Level nach Rosen suchen, die man als "Lösungshinweise" nutzen kann.
Soviel zur "Technik".

Nun zur Story und da will ich mich relativ kurz halten.
Die Protagonistin ist die kleine Rose (, die mich unweigerlich an Alice erinnerte), welche sich in psychologischer Behandlung bei einem gewissen Dr. Sigmund Fraud (Da waren die Entwickler sehr kreativ!) befindet.
Es geschehen pro Kapitel ein Mord, den wir mit Hilfe von Rose' Visionen und Träumen lösen können.
Der Spieler schlüpft praktisch in die Rolle eines Detektivs und bekommt gleichzeitig die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven zu sehen. Da das Spiel ansich nicht viel her gibt, geschieht das meiste im Kopf des Spielers. Man hat auf jeden Fall sehr viel zu lesen...

Wer Action und Abenteuer sucht, sucht bei diesem Spiel vergeblich. Wer jedoch gerne visuelle Rätsel mit morbiden Ambiente mag, könnte auch dieses Spiel mögen. Was mich auf jeden Fall überzeugt hat, war der Soundtrack und teilweise irgendwie die Atmosphäre; man muss sich nur darauf einlassen und eine Menge Fantasie gepaart mit großem Kopfkino mitbringen.

Was mir nicht gefiel, ist die Kürze des Spiels und der gleichbleibende Ablauf.
Auch das Ende hatte irgendwie einen seltsamen Nachgeschmack (; vielleicht ist das ein wenig untertrieben).

Im Endeffekt denke ich, dass das Spiel ganz nett sein kann, aber wirklich umhauen tut es wahrscheinlich nur die wenigsten.

Falls ich euch in einem Let's Show ein komplettes Kapitel mal vorstellen soll, kann ich mich gerne darum bemühen. (:

 

1 Kommentar:

  1. Der Name erinnert mich an "The Shining" von Steven King, unter anderem auch sehr genial von Stanley Kubrick verfilmt.

    Hier die Szene: http://www.youtube.com/watch?v=4iwK2jwqFfk

    Sehr empfehlenswerter Film!

    AntwortenLöschen