To Write Love On Her Arms.✩

 ...ist eine gemeinnützige Bewegung aus Amerika, über die ich heute ein wenig schreiben möchte.

TWLOHA fand ich durch Zufall im Internet und dachte zuerst, dass es eine Band sei und To Write Love On Her Arms klingt doch irgendwie schön, weshalb ich ein wenig recherchierte. So gibt es zwar eine Menge Bands, die TWLOHA unterstützen, doch geht es hierbei nicht primär um Musik.
Es geht um Depressionen, selbstverletzendes Verhalten, Drogenmissbrauch und Suizid. Alles begann mit einer Geschichte und dem Ziel, dass ein besseres Leben möglich ist.

Ca. 121 Millionen Menschen auf der Welt leiden unter Depressionen; 2020 soll es möglicherweise die zweithäufigste Krankheit weltweit sein, schätzt die WHO. In Deutschland leben angeblich 4 Millionen, die daran leiden. Das werden wahrscheinlich nur diejenigen sein, die auch offen darüber reden.Wie viele es wohl sind, die es für sich behalten? Ich weiß es nicht.
Jedoch weiß ich, dass TWLOHA ihre Visionen in der ganzen Welt verbreiten wollen. Sie wollen den Menschen Hoffnung und Kraft geben. Depressionen, Suizid, SVV; all das sollen keine Tabuthemen sein. Die Menschen sollen lernen, dass sie mit ihren Problem nicht alleine sind, dass sie generell nicht alleine sind. Sie sollen wieder den Glauben an gute Tage gewinnen und sie auch erleben. Alles kann sich zum Guten wenden.

Vor allem ist aber wichtig, dass Du wichtig bist, dass Deine Geschichte wichtig ist und dass sie weitergeschrieben werden wird und nicht heute Abend enden wird. Der Mensch ist dazu da, um geliebt zu werden. Somit wirst auch Du geliebt werden.







The vision is hope - and hope is real.

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Warum TWLOHA? Zum einen bin ich der Überzeugung, dass solch eine wundervolle Nachricht/Vision in die Welt getragen werden muss. Es betrifft nicht nur die Menschen, die ernsthaftig krank sind. Jeder hat mal eine dunkle Phase in seinem Leben und wenn man dabei weiß, dass alles wieder gut werden kann, spendet das einem so unglaublich viel Kraft, solche Phasen durchzustehen. Vor allem finde ich es wundervoll, dass es auch wichtig ist, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn mal nicht alles in Ordnung ist. So oft wird einem impliziert, dass man glücklich sein muss, aber das stimmt nicht. Es ist nicht unmenschlich oder verwerflich traurig zu sein. Es ist auch nicht verwerflich, wenn man depressiv ist. Ich finde es wundervoll, dass es nicht negiert wird, dass wir in einer kaputten Welt leben, wo viel Leid geschieht. Und ich finde, dass es wichtig ist, dass das auch nicht einfach so vergessen wird.

It's okay to not be okay.

Der andere Grund, weshalb ich das hier schreibe, ist eine Nachricht von Formspring, wo man mich fragte, ob ich ein Emo sei. Emos haben 'düstere Gedanken, sind etwas depressiv, manche sind ziemlich pessimistisch und wenden eher der Gesellschaft den Rücken zu'. Immerhin wurde nicht gesagt, dass alle Emos sich ritzen. Aber das, was an Eigenschaften angegeben worden ist, war irgendwie das typische Klischee. Und ich denke, das Problem ist, dass solche Dinge auch Klischees bleiben. Bisher habe ich den Begriff 'Emo' nur im negativen Zusammenhange gehört und ich denke, dass viele Menschen, die ernsthafte Probleme haben, einfach nicht in eine Schublade gesteckt werden wollen, wo sie garnicht hingehören. Sie wollen nicht von der Gesellschaft stagmatisiert werden.
Und deshalb unterstütze ich ebenfalls TWLOHA - es ist wichtig, dass man offen über alles sprechen kann, sodass die einen lernen können, die anderen zu verstehen und nicht einfach so über sie zu urteilen. Ich glaube daran, dass wenn man die richtigen Diskurse führt, sehr viel verändert werden kann. Es können Klischees verschwinden, es kann ein besseres Miteinander entstehen.

You were created to love and be loved. You were meant to live life in relationship with other people, to know and be known. You need to know that your story is important and that you're part of a bigger story. You need to know that your life matters.

Ich bitte euch, dass ihre diese Vision verbreitet, sie hinaus tragt. Ich weiß nicht, was für Menschen dies hier lesen werden, aber ich denke, egal ob man nun depressiv ist, schonmal versucht hat, sich umzubringen oder ein ganz 'normales' Leben führt - es betrifft uns alle, weil wir nicht alleine sind und alle gemeinsam ein großes Ganzes bilden, welches einfach nur wundervoll sein kann, wenn wir es wollen.


Wenn ihr mehr über To Write Love On Her Arms wissen wollt (, denn ich habe hier gewiss nur einen kleinen Bruchteil über die Bewegung dargelegt), besucht deren Website. (Es gibt sie bisher nur auf Englisch.)

Ein Geschenk - 'The Sunshine after the Rain'


And when it starts to rain again,
Don't forget your umbrella then.
Although getting wet might hurt you
And all that means so much.
Take your chance and go right through,
To stay with your life, in touch!

And they don't seem to understand,
That your way, for whom, is meant.

Staying inside and letting all that go
It is easier this way, you know!
'But being left behind, arouses in your mind'
That alone is far from sucess
And the rain will bless you with happiness.

And the don't seem to care
That your way is for them, to bear.

And every cloud, full of rain
revealing this fearfull pain,
has a warm and sunny day
at the finish of your way!

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Manche Geschenke teilt man einfach gerne. Vielleicht weil man dadurch zugleich auch andere beschenkt.

Ein weiterer Tag auf Facebook

Zwei weitere Kameraden sind gestorben, danke Afghanistan...

Das wurde natürlich ordentlich kommentiert. Ich will jetzt nicht den Rest kopieren, aber im Prinzip wurde geschrieben, dass die Deutschen dort drüben psychisch kaputt gehen und dass sie Afghanen aufgrund politischer Beweggründe nur andere Menschen töten.

Es stand nicht explizit dort, aber unterschwellig las es sich so, als seien wir die Armen, die unter dem Krieg leiden und die anderen aufgrund falscher Politik daran Schuld sind.

Ich mein mal gelesen zu haben, dass Deutschland der drittgrößte Waffenexporteur weltweit sei. Ich weiß nicht, ob wir den Krieg in Afghanistan mit Waffen unterstützen, aber es ist doch schon beinahe zynisch, wenn wir uns in gewisser Weise als Opfer darstellen, obwohl wir doch selbst zum Krieg beitragen!
Welche Notwendigkeit hat die Waffenproduktion, abgesehen vom Geld?
Und kann das Geld die Tode unglaublich vieler Menschen legitimieren?
Wieso sagen wir nicht einfach "Von uns gibt es keine Waffen mehr!"
Was wäre die Konsequenz dessen?

News (13.02.2011)

Wahrscheinlich kommende Projekte:

Dead Space:
Hoffentlich diesen Monat noch. Hängt davon ab, wann mein PC wieder da ist. Das Spiel an sich sollte mir diese Woche geliefert werden. Nein, es dürfte keine Uncut Version sein, aber sicher bin ich mir nicht. Genaueres werde ich euch schreibe, sobald ich das Spiel habe. (Ich habe mir halt die erst beste Version bestellt ohne wirklich darauf zu achten, was es für eine war. ^^') Jedefalls wollte ich irgendwie schon immer ein Let's Play dazu machen. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf das Spiel.

Gray Matter:
Möchte ich gerne im März starten. Ich habe bisher nur gutes von dem Spiel gehört und mir gefiel die Demo richtig, richtig gut. Als ich es zum ersten Mal bei Game One gesehen habe, wollte ich sofort ein Let's Play dazu machen.


Zwar stehen die LPs noch nicht zu 100% fest, weil ich nicht weiß, wie es bei mir um die Zeit steht und ob es technisch möglich sein wird. Dennoch habe ich auf meinem Kanal die Playlists schon erstellt, damit bei mir endlich mal wieder was passiert. :D

Vampire: The Masquerade - Bloodlines hat natürlich höhere Priorität als Dead Space, weshalb es von VtMB zuerst Videos geben wird, sobald der PC da ist. (Werde mich morgen nochmal in der Firma erkündigen, was da eigenlich los ist.)


Im Übrigen habe die Bilder der Playlists geändert; ich hoffe, sie gefallen euch. (:
Wahrscheinlich werde ich meinen Youtubebackground auch wieder ändern zu dem, den ich zuvor hatte, also wo man die Stadt gesehen hat und so...ihr wisst, was ich meine!

Ob ich ab nun regelmäßig bei DarkGothicLolitas Tomb Raider II - Let's Play mitkommentieren werde, steht noch nicht fest, aber ich bin mir sicher, dass ich ab und an wieder mit dabei sein werde.. *grins*

Ferner habe ich einen neuen Twitter-Account erstellt, wie ihr an der rechten Seite meines Blogs erkennen könnt.

Ich glaube, das waren erstmal die Neuerung. ^.^v
Over and out.~

Szenenwechsel.

Ich bin im Bad. Im Spiegel erblicke ich die müden Augen, in denen man die Länge der Nacht erkennen kann. Das kalte Wasser spüre ich nicht. Plötzlich steht sie im Türrahmen. Sie spricht zu mir, doch ihre Lippen bewegen sich nicht. Aus der Dunkelheit tritt er neben ihr hevor. Auch er spricht zu mir.
Verschwinde...! 

Szenenwechsel.
Ich sitze auf dem Sofa im Wohnzimmer. Das Sofa ist mit einer grünen Decke bezogen. Ich hasse diese grüne Decke. Sie wärmt nicht und sieht einfach nur hässlich aus. Der Himmel ist grau und ich zerpflückte die Geranien, die neben mir auf der Fensterbank stehen. Ich hasse ihren Geruch.
Langsam blicke ich nach vorn; er sitzt mir gegenüber, blickt mich ein klein wenig nostalgisch an. Er fragt mich, ob wir weggehen wollen. Ein kleines, bitteres Lächeln huscht über sein Gesicht und ich werde ganz traurig.
Hast du denn vergessen, dass wir Lebenden die Toten nicht begleiten können...?

Szenenwechsel.
Ich befinde mich in ihrer Wohnung. Einst so bekannt - nun vollkommen fremd. Es ist so hell, dass ich nichts um mich herum erkennen kann. Ich sitze auf einem hellen Sofa. Unter meinen Fingern kann ich die grobe Struktur des Bezuges spüren. Es ist warm. In der Ferne läuft ein Fernseher. Links neben mir liegt buntes Papier, aus dem ich ein Spiel bastle. Ein Spiel, welches ich mit den Kindern spielen möchte. Acht soll ich auf sie geben. Ich sehe niemanden um mich herum, doch kann ich die Präsenz aller spüren. Die Kinder sind da, ihre Eltern auch. Plötzlich sehe ich sie, in der Küche. Er sitzt auf der Fensterbank und raucht eine Zigarette, schaut hinaus. Sie lehnt sich an den Küchentresen. Ihre Köpfe sind gesenkt, ihre Blicke verraten, dass sie von nun an getrennte Wege gehen wollen.   
Die Kleine verschwindet plötzlich und der Kleine spricht mich an, obwohl er eigentlich noch gar nicht sprechen kann. Er fragt, was ich dort tue und ich entgegne ihm, dass es ein Spiel für ihn und seine Schwester wird. Er blickt mich vorwurfsvoll an. Seine Augen verraten, dass er das nicht will. Dabei kann ich seine Augen garnicht sehen.
Ich werde es dennoch zuende basteln...

Szenenwechsel.
Ich stehe in einem dunklen, kalten Raum. In ihm steht ein großes Bett unter einer Dachschrägen. Es stehen diverse Kartons herum, Kinderspielzeug liegt auf der Kommode. Ich gehe einen Raum weiter, die ganze Wohnung ist dunkel und schimmert doch ein wenig bläulich. In der Ecke läuft ein Fernseher. Ich sehe kein Bild, nur dessen Licht. Ich höre keinen Ton, nur undefinierbare Geräusche. Ein großes Sofa ist in der Mitte des Raumes. Eine Frau lehnt an der Wand mit dem Rücken zu mir und ich frage sie, wo die Kinder sind. Ihr eigenes Kind liegt halb auf dem Sofa und guckt fern und ich frage mich, ob dessen Körper wirklich tot sei. Die Frau wirkt verwirrt und spricht leise zu mir; sie müsse die Kinder erst suchen. Verwirrt gehe ich weiter; um das Sofa herum und erblicke die beiden auf dem Boden. Mit großen, vorwurfsvollen Augen starren sie mich an, ihre Körper sind seltsam verdreht und dennoch wirkt alles normal, in sich stimmig. Was hast du nur getan?, flüstern sie.
Ich verstehe nicht...

Blackout.

Szenenwechsel.
Ich bin in meinem Zimmer, grauer Himmel. Ich stehe an der Fensterbank unter dem großen Fenster und öffne ein Buch. Vielleicht ein Fotoalbum? Die Seiten sind in Glas gefasst, darauf schwarz-weiße Bilder. Plötzlich erblicke ich eine seltsame Gestalt auf dem Glas. Ich drehe mich hastig um, doch erblicke ich niemanden. Ich will aus dem Zimmer laufen, die Tür ist direkt neben mir, doch plötzlich breche ich zusammen. Ein ganz schwerer Druck lastet auf mir, ich krümme mich zusammen, will aufstehen, doch schaffe es nicht und starre vor mich hin, in der Hoffnung zu sehen, wer das mit mir tat. Der Druck wird stärker, langsam verschwimmt alles vor meinen Augen, kann mich immer weniger bewegen. Leise hallen ihre Worte in meinem Kopf, dass sie mich doch gewarnt hätte.
Alles wird schwarz...

Es ist Abend geworden. Ich kann wieder aufstehen, verlasse hastig das Zimmer. Ich renne die beiden Treppen hinunter und begegne ihr im Flur. Sie sah apathisch aus, sprach ganz leis' zu mir. Was sie aber sagte, ich weiß nicht mehr, weil ich zwar zuhörte, aber dennoch hörte ich ihre Worte nicht. Ich lief aus dem Haus, auf die Straße, es war schon dunkel draußen. Nur die Straßenlaternen erfüllten Teile des Weges mit orangefarbenem Licht. Ich drehte mich mehrmals, suchte DEN Weg, den ich gehen sollte, aber ich fand ihn nicht. Ich lief einfach nach links los ohne zu wissen, wo mein Ziel ist.  
Ich lief einfach immer weiter durch die Dunkelheit der Nacht, der Wind wehte. Wieso fühlte ich die Kälte der Nacht nicht? Es blieb nur ein Gefühl; ich habe jemanden getötet.

Immer weiter laufe ich in die Dunkelheit und ich beginne, eine Gitarre zu hören, die langsam immer lauter wird und eine melancholische Melodie spielt.
Erwache...

Nachts lieg' ich wach, meine Augen gewöh'n sich an die Dunkelheit

"Kann es sein, dass dir Menschen sehr wichtig sind?"

"Nein.. ich wünschte nur, ich käme endlich wieder nach Haus..."




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Erkenntnis der Nacht:
So mögest du deinen Bedürfnissen auf sinnliche Art und Weise folgen, sodass du all deinen Kummer und all deine Sorgen überwindest.
(Wenn du davon träumst, dass du deine Haare schneiden willst und männlich bist.)

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Die Geschichte über den Chai Latte Tee wird von Flint fortgesetzt.

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Wie ich einfach keine Lust habe, weiter für die Klausur zu lernen und mich deshalb nun mit meinem Blog beschäftige. Aber ich werde nun doch lieber gehen. Vorhaltsdissonanzen; wenn ich es nur schreibe, wird mir schon wieder schlecht. x'D

Over and out.~

Kurzes Random-Blah

Zockst du Ego-Shooter, bist du ein potenzieller Amokläufer.
Zockst du generell Videospiele, bist du ein gefährlicher Autofahrer.

Eh...what?
Als nächstes müssen wir alle Menschen, die Videospiele spielen, einweisen, weil sie unter Realitätsverlust leiden und somit eine Gefahr für die Menschheit darstellen.
Die Menschen, die tatsächlich eine Gefahr darstellen, sperren wir kurz weg, um alle zu beruhigen; das reicht dann auch. Wozu die notwendigen Diskurse führen?

Ich bin gespannt, was als nächstes kommt. Vielleicht werde ich zum gefährlichen Physiker, der schwarze Löcher überall versteckt, weil ich Portal spiele. An manchen Orten wären sie jedoch irgendwie schon sinnvoll...